Negative Emotionen
Zu den sogenannten negativen Emotionen zählen Angst, Wut, Groll, Zorn, Hass, Zweifel, Traurigkeit…usw.
Aber sind diese Gefühle wirklich negativ? Wer bestimmt was positiv und was negativ ist?
Du darfst nicht wütend sein – oder du „brauchst“ keine Angst zu haben, brave Kinder sind nicht zornig…… usw.
Diese Sätze dürften wir alle von den Eltern, Verwandten oder Lehrern schon gehört haben.
Es wurde uns also von unserer Erziehung vorgegeben was „gut“ und was „schlecht“ ist. Als Kinder übernehmen wir all dies als Wahrheit.
Ich möchte dich ersuchen diese sogenannten negativen Emotionen zuzulassen, sie liebevoll anzunehmen und darauf zu achten was diese Gefühle für eine Botschaft vermitteln möchten.
Genauso wie mir ein gutes Gefühl zeigt das alles in Ordnung ist, genauso zeigt mir ein „ungutes“ Gefühl das etwas nicht stimmig ist.
Wir unterdrücken jedoch im Normalfall diese Gefühle, vergraben sie ganz tief in uns. Aber alles was wir unterdrücken das wächst, alles was wir ansehen und annehmen das verschwindet. Diese Gefühle wollen nur eines – sie wollen gefühlt werden und dies ist ein ganz wichtiger Schritt hin zu unserer Ganzheit.
Als Beispiel möchte ich kurz über ein Erlebnis aus meinem Leben erzählen, dass mich zu diesem Text hier inspiriert hat:
Vor kurzem sagte Jemand – wie mir im ersten Moment schien – sehr harte Worte zu mir. Ich ärgerte mich darüber und fühlte mich sehr ungerecht behandelt. Der „Kopf“ urteilt dann sehr schnell – maaahhh ist der gemein zu mir, das habe ich doch nicht verdient ….usw. An Entschuldigungen und Rechtfertigungen fehlt es uns in so einem Fall nicht. Man muss den Kopf – also unseren Verstand – ausschalten und dann in sich hineinfühlen. Was sagt mein Herz dazu? Was „fühle“ ich? Wieso treffen mich diese Worte so? Im Endeffekt ist es dann so gewesen, dass diese Worte die Wahrheit waren. Mein Kopf wehrte sich zwar dagegen aber meine Seele wusste von Anfang an dass ich diese Wahrheit auch annehmen muss und diese Unstimmigkeit zwischen meinem Denken und meinem Fühlen verursachte dieses ungute Gefühl. Seien sie dankbar wenn sie in Ihrem Leben auf solche Menschen treffen!
Ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Bewusstheit ist also das Annehmen und Beachten aller Emotionen! Der nächste Schritt ist dann das TUN und das FÜHLEN in Einklang zu bringen. Gelingt uns dies bedarf es auch der sogenannten negativen Emotionen nicht mehr, sogenannte negative Emotionen deshalb weil es in Wirklichkeit keine negativen Emotionen gibt, im Endeffekt sind alle Emotionen wichtig für uns auf dem Weg zu einem Leben in Freude, Glück und Frieden.
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